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Zusammengefasste Geschihcte Granadas

Seite aktualisiert 13. Januar 2020

Brief History of GranadaBreve Historia de GranadaBref historique de Grenade
Geführte Touren der Alhambra

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ZUSAMMENGEFASSTE GESCHIHCTE GRANADAS

MAURISCHE ZEITEN

Moorish times Granada

Im Jahre 1238, Ibn al-Ahmar lehnte sich gegen Ibn Hud auf und eroberte Teile der Provinz Granada. Er gründete das Königreich Granada, welches sich über die Berge der Sierra Nevada bis nach Gibralter erstreckte. Das Königreich bestand also aus den ursprünnglichen Provinzen Granada(wo er sein gericht einrichtete), Malaga und Almeria und Teile der Provinzen Cordoba, Jaen, Sevilla, und Cadiz.

Bevor Ahmar im Jahre 1273 starb, gab er einige seiner Terretroien an KÖnig Fernando ab, welcher im half. Seville zu erobern

Für ungefähr 250 JAhre wurde das maurische Königreich von 20 Monarchen beherrscht und hatte eine gedeihende muslimische Gemeinschaft, sowie eine stark islamische Kultur.


CHRISTLICHE EROBERUNG

christian conquest

Bedauerlicherweise wurde das Köigreich sukzessive immer weiter durch die internen Unstimmigkeiten zwischen den Herrschern und den erfolgreichen Eroberern, der christlichen Armee, geschwächt. Die Situation wurde immer brenzliger, sodass sich die katholischen Monarchen dazu entschieden, die Hauptsatdt als finalen Schritt, zu erobern. Am 2. Januar 1492 gab Granada auf.

Obwohl die Verträge, die die Übergabe Granadas regeln sollten und von den katholischen Monarchen zusammen mit Bobadil unterschrieben wurden, festlegten, dass die verschiedenen Sprachen, Religionen und Sitten respektiert werden würden, wurde nach einigen Jahren deutlich, dass dieser respektvolle Umgang nicht in die Tat umgesetzt werden würde. Der Kardinal Cisnerosbestand sogar darauf, dass jeder, unabhängig von seiner Religion, getauft werden müsste.

Die Inquisitor waren nicht zufrieden mit den geschlossenen Verträgen und versuchten daher, die muslimische Population und das Ausleben des islams in Spanien zu minimieren. Sie gingen davon aus, dass ein muslimischer Rachezug droht und, dass es nutzlos wäre,zu glauben, dass eine Vechristlichung friedsam verlaufen würde. Kardinal Ximenes bittete daher Isabel und Fernando darum, seine Inquisitation weiterführen zu dürfen und diese willigten ein. Daraufhin wurden am 18. Dezember 1499 ca. 3000 Araber getauft, einige Muslime wurden konvertiert und der Prozess religiöse Bücher und Dokumente zu verbrennen begann.

Dieser Prozess führte verständlicherweise zu vielen Protesten und Aufständen, welche huptsáchliche von den zwangsweise konvertierten Christen ausgingen, denen sich eine Meuterei anschlossen. Die Ausschreitung gipfelten im Jahre 1680 und wurden anschliessend fallen gelassen. Die Rebellen flohen in die Alpujarras, wo ein gewaltsamer Aufstand einige Jahre später folgte.

Obwohl versprochen wurde, dass die Verträge eingehalten werden, wurde dies nicht in die Tat umgesetzt. Ximenes legte fest, dass alle Araber, die sich weigerten getauft zu werden vertrieben werden würden. Die Taufen wurden in Massen und in einer unglaublichen Geschwindigekit durchgeführt. Daher gab es auch keine "Einführung" in die neue Religion für die "Konvertierten". Schätzungsweise 50.000 bis 70.000 Muslime wurden auf diesem Wege in Granada getauft. Das Angebot, nach Afrika auszuwandern, war ein leeres versprechen und nur möglich für die, die in der Lage waren viel Geld zu zahlen und für die, die noch nicht getauft wurden.


forcible muslim baptism

Nachdem die katholischen Monarchen starben, wurde die Situation nur noch schlechter: Königin Juana verbat Musliminnen ihre traditionelle Kleidung zu tragen und Carlos V führte 1526 einen theologischen Gemeinderat ein, welcher versuchte, die Menschen "umzugestalten". Diese Regeln galten jedoch nicht hundertprozentig, da die Menschen in der Lage waren, die Regeln zu umgehen, indem sie bestimmte Gelder zahlten. Dieser Umgang endete in einem gewaltsamen Aufstand am 24. Dezember 1568. Es begann in der Albaicín und ging weiter in den Alpujarras, wo Morisco Aben-Humeya zum Konig ernannt werden sollte. Afrika sandte Verstärkung aus, was dazu führte, dass sich der Aufstand sich über die gesamte Provinz Granada ausbreitete. Kirchen wurden abgebrannt, Dörfer geplündert und Christen ermordet. Nach dem Tod von Aben-Humeya, endete der Aufstand im Jhre 1571. Die Rebellen wurden aus dem Königreich verjagt und und es wurde durch Spanier aus anderen Teilen des Landes erneut besiedelt.


NAPOLEONISCHER EINMARSCH

In den nachfolgenden Jahrzehnten herrschte wieder Frieden in Granada und die Stadt wurde zu einem wichtigen, kulturellen Zentrum.

napoleonic_war_granada

Im Jahre 1808 brachte Napoleon seinen Bruder Bonaparte auf den spanischen Thron. Die Alhambra war zu diesem Zeitpunkt in keinem guten Zustand. Bettler und Diebe wohnten zu diesem Zeitpunkt hier und die baufällige Alhambra wurde ebenso als Barracke für Napoleons Truppen genutzt. Während einer ihrer Feldzüge, sprengten sie zwei ihrer Türme in die Luft (Torre de Siete Suelos and the Torre de Agua), welche sie als Runen zurück liessen. Es herrschte ein starker spanischer Widerstand gegen Napoleons Invasion. Im Jahre 1812 wurde er dann letztendlich von dem spanischen König Fernando VII abgelöst.


SPANISCHE INQUISITION

Die spanische Inquistition hielt 350 Jahre, von 1478 bis 1834, an. Die Idee hinter einer Inquistition ist, Ungläubige und Staatsfeinde auszurotten. Die spanische Inquistition wurde aufgrund von polisitischen und religiösen Gründen vollzogen. Nach der Eroberung Spaniens durch die katholischen Monarchen im Jahre 1492, wurden immer noch viele verschiedene Religionen in Spanien ausgelebt: Juden, Protestanten, Katholiken und Muslime. In dem Glauben, Spanien damit wieder zu vereinen, fragten Fernando und Isabel Papst Sixtus IV um Erlaubnis, "die Menschen in Spanien veredeln zu dürfen". Er gab dem königlichen Paar widerwillig eine Genehmigung und es war seine Pflicht, den Inquisitor Genereal zu ernennen.

spanische Inquistition

In seiner Rolle, als erster Inquisitor General 1483, war Tomas de Torquemada dafür verantwortlich die neuen Regeln und Richtlinien der Inquistition in den vielen Städten zu etablieren. In seinen fünfzig Jahren Amtszeit, wurden rund 2000 Spanier exekutiert. Die Idee hinter der christlichen Inquistition war es, Juden und später auch Muslime, die zum Christentum konevertiert wurden, dies jedoch nicht akzeptierten, zu bestrafen, exekutieren und zu quälen. Die Menschen konnten sich ganz einfach gegenseitig anklagen. Wenn die angeklagte Person seine Schuld zugab und die Tat bereute, wurde sie entweder frei gelassen oder mit einer kurzen Haftstrafe bestraft. Wenn der Angeklagte jedoch nicht kooperierte, folgte eine öffentliche Exekutierung oder eine lebenslängliche Haftstrafe.

spanische Inquistition

Das Schicksal der Angeklagten, insbesondere der reichen Juden, wessen Reichtümer später durch die Kirche konfessziert wurden, wurden von den autos-da-fé (Verhandlungen des Glaubens) getroffen. Dies waren grosse und feierliche Ereignisse, die jedoch auch Angst und Respekt erezeugten, bei denen, die diese Verhandlungen besuchten. Eine der Starssen, wo diese Verhandlungen abgehalten wurden, ist die Bibarrambla. Es handelte sich um eine zeitintensive Angelegenheit, die sich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang erstreckte und nur für ein ausgiebiges Mittagessen -ein riesiges Festesen- pausiert wurde, welches von den Angeklagten nur von aussen betrachtet werden durfte. Urteile wurden dann am Nachmittag verkündet. Die Schuldigen wurden entweder direkt in der Bibarrambla verbrannt oder dafür woanders hingebracht und die Unschuldigen wurden begnadigt.

Die Inquisition, welche von Brutaliät und Grausamkeit geprägt war, wurde schlussendlich 1834 aufgehoben.

Weitere Links: Wikipedia: Die spanisch Inquisition

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