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Paseo de los Tristes

Seite aktualisiert 13. Januar 2020

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PASEO DE LOS TRISTES

paseo de los tristes granada

 

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Paseo de los Tristes bedeutet wortwörtlich Promenade der Traurigen. Diese Strasse verläuft paralell zum FlussDarro und trägt ihren Namen, da dies einst der Weg für die Beerdigungsgefolge war, dessen Ziel der Friedhof hinter der Alhambra war. Sie wird ebenso "Paseo del Padre Manjón" genannt, um dem Priester zu gedenken, der hier einst eine Schule für arme Kinder gründete (Ave María Schule).

Die Strasse und der Brunnen wurden beide im Jahre 1609 gebaut, als das Gebiet, welches schon immer sehr lebhaft war, umgestaltet wurde. In früheren Zeiten wurden hier Feste und Feierlichkeiten abgehalten, und einmal wurde sogar der Fluss Darro durch Platten abgedeckt, um eine Bühne für kleine Stierkämpfe, Spiele und Tehaterstücke zu haben.


paseo de los tristes granadaDie erste Brücke, die man erreicht heisst "Puente de las Chirimias" oder auch "Brücke der Dudelsackspieler" und wurde 1882 erneuert. Vorher befand sich hier vermutlich noch eine weitere Brücke aus arabischen Zeiten.


paseo de los tristes granada Neben der Brücke befindet sich ein kleines, dreigeschossiges Haus, welches 1609 errichtet wurde. Dort wurden die Musiker für die diversen Feierlichkeiten untergebracht. Das unterste Geschoss wurde von Gerichtsvollziehern und anderen Offiziellen genutzt. Der Stadtrat belegte das zweite Geschoss und die Musiker das oberste Geschoss. Das Haus wurde im 18. Jahrhundert verkauft und anschliessend als genutzt als Beherbergung genutzt. Inzwischen wurde das Gebäude ausgebaut und dient als Hauptsitz des historischen und kulturellen Verbands Granadas.


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Am Ende der Strasse befindet sich eine weitere Brücke: die "Puente del Aljibillo", die an die "aljibe" bzw. Wasserspeicher erinnert, die sich einst auf der Promenade auf der anderen Seite des Flusses befanden.


paseo de los tristes granadaWenn man über die Brücke geht, und sich anschliessend links orientiert, kann man einen Spaziergang entlang der Camino del Avellano bis zum "Fuente del Avellano" (Brunnen der Haselnussbäume) machen. Dieser Spaziergang dauert ca. 15 Minuten und ermöglicht einem wunderschöne Aussichten über die Gebiete Sacromonte und Albaicín. Der Brunnen war einst ein Treffpunkt für die "Cofradia del Avellano" - eine literarische Gruppe, geführt von Engel Ganiveta

Alternativ, kann man direkt den Berg, "Cuesta de Los Muertos" (Berg der Toten), oder "Cuesta del Rey Chico" (Berg des kleinen König) oder "Cuesta de Los Chinos" ("chinos" sind die kleinen Splitter der Steine, welche den Weg bedecken)hoch laufen. Nach ungefähr 20 Minuten erreicht man die Alhambra.


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